Unterrichtseinstieg: Die Europäische Zentralbank und das Eurosystem
/files/149/Unterrichtseinstieg_HiK_02_2010.pdf Anhand des Unterrichtseinstiegs setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Euro als Zahlungsmittel auseinander. Dabei untersuchen sie die Sicherheitsmerkmale der Banknoten und die Gestaltung der Euromünzen und -scheine. Hinweise auf nützliche Internetquellen unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Recherche.
>> Hintergrund >> Methodisch-didaktische Hinweise>> Arbeitsmaterial/Kopiervorlage öffnen Hintergrund Vergangenes Jahr feierte der Euro sein zehnjähriges Bestehen. Mittlerweile ist er in 16 von 27 EU-Mitgliedstaaten gesetzliches Zahlungsmittel. Hier setzt der Unterrichtseinstieg an, der durch den Einsatz (multi-)medialer Elemente die Schülerinnen und Schüler zu einer aktiven Beteiligung anleitet. Das Wissen der Lernenden kann im Anschluss anhand des Hoch-im-Kurs-Arbeitsblattes
„Die Europäische Zentralbank und das Eurosystem“ vertieft werden.
Methodisch-didaktische HinweiseIn einem ersten Schritt bearbeiten die Schülerinnen und Schüler das Online-Quiz auf der
Hoch-im-Kurs-Website. Dabei erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass nicht in allen EU-Ländern der Euro gesetzliches Zahlungsmittel ist.
Danach setzen sich die Lernenden mit den Sicherheitsmerkmalen von Euro-Banknoten auseinander (Aufgabe 2). Dazu beschriften sie in Partnerarbeit eine ausgedruckte Banknote gemäß den ihnen bekannten Sicherheitskennzeichen. Zur Ergebnissicherung dient die
Internetpräsentation der Europäischen Zentralbank. Anschließend tragen die Schülerinnen und Schüler im Plenum die Merkmale zusammen, anhand derer sie einen „echten“ Euro-Schein erkennen. Die Antworten werden von der betreuenden Lehrkraft auf eine überdimensional großen Banknote eingezeichnet. Falls notwendig, ergänzen die Schülerinnen und Schüler fehlende Sicherheitskennzeichen auf ihren eigenen Banknoten.
Die dritte Aufgabe wendet sich den Euro-Banknoten aus künstlerischer Sicht zu. Die Schülerinnen und Schüler finden mittels einer Umfrage heraus, dass unterschiedliche künstlerische und architektonische Epochen auf den einzelnen Banknoten abgebildet sind. Aufgrund des fächerverbindenden Ansatzes bietet sich eine Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst bzw. Deutsch oder Geschichte an.
In der abschließenden, der vierten Aufgabe, liegt der Fokus auf den Euro-Münzen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass trotz des Euro als gemeinsame Währung und gemeinsames Zahlungsmittel landesspezifische Unterschiede in der Gestaltung der Münzen bestehen. Dazu nutzen sie das
Onlinespiel der Europäischen Zentralbank. Dieses Spiel kann sowohl in Partnerarbeit als auch mit der gesamten Klasse im Plenum gespielt werden.
Das Hoch-im-Kurs-Arbeitsblatt
„Die Europäische Zentralbank und das Eurosystem“ knüpft an den vorliegenden Unterrichtseinstieg an. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich intensiv mit der Bedeutung der Europäischen Zentralbank und deren Aufgaben im Rahmen der Geld- und Währungspolitik. Das Thema Preisstabilität wird dabei besonders herausgearbeitet. Um einzelne Aufgaben ihren Funktionsträgern zuordnen zu können, werden die Beschlussorgane der Europäischen Zentralbank – der EZB-Rat, der Erweiterte Rat und das Direktorium - anhand einer Grafik besprochen und funktional voneinander abgegrenzt. Die Unterrichtseinheit kann mit der Bearbeitung der Arbeitsaufgaben abgeschlossen werden. Eine ausführliche Linkliste steht dabei den Schülern unterstützend zur Verfügung.
Hoch im Kurs-Unterrichtsmaterialien zum ThemaArbeitsblatt: „Aufgaben einer Bank“ Arbeitsblatt: „Einflüsse auf die Konjunktur“ Unterrichtseinstieg: „Aufgaben einer Bank“ Unterrichtseinstieg: „Das Auf und Ab der Wirtschaft“ Thema: „Geschichte des Geldes“ Thema: „Geld und Wirtschaft“