Wie finde ich meinen Traumjob?

1.) Welcher Typ bist du? Theoretiker oder Praktiker?
Matheunterricht und Formelsammlung findest du eher langweilig – dafür bastelst du gerne und fährst ein selbst zusammengeschraubtes Moped? Das sind Anzeichen dafür, dass die Professoren-Laufbahn vielleicht nichts für dich ist, du aber ein super Mechaniker wärst.

2.) Wann hattest du zuletzt wirklich Spaß an einer Aufgabe?
Beim Diskutieren im Unterricht, beim Zeichnen zu Hause oder beim Babysitten – die Beantwortung dieser Frage gibt Aufschluss darüber, was deinen Traumjob ausmachen könnte. Denn nur wer etwas gerne tut, läuft später auch zu Höchstleistungen auf.

3.) Sprich‘ mit deinem Umfeld.
Deine Freunde, deine Familie, deine Lehrer oder dein Chef bei deinem Nebenjob – alle haben sie unterschiedliche Eindrücke von dir und deinen Fähigkeiten. Frag sie doch einmal, welchen Beruf sie sich bei dir gut vorstellen könnten. Das hilft häufig, wenn du deine eigenen Talente nicht mehr wahrnimmst, weil du sie als selbstverständlich ansiehst.

4.) Lebe deinen Traum – du kennst dich selbst am besten!

Du sollst die Werkstatt deines Vaters übernehmen, willst aber viel lieber Medizin studieren? Wenn dein selbstgewählter Weg keine rebellische Laune, sondern deine ausgeprägte Leidenschaft ist, solltest du das ausprobieren und tun, womit du dich selbst am wohlsten fühlst.

5.) Lieber etwas wagen als ein Feigling sein
Wenn dein Traumberuf große Anstrengung und lange Ausbildungszeiten mit sich bringt, ist dies noch längst kein Grund oder Hindernis zum Aufgeben. Denn wer sich anstrengt und gut ist, wird vermutlich mehr Erfolg haben als derjenige, der sich für Sicherheit und gegen die eigenen Vorlieben entschieden hat.

6.) Es ist nie zu spät zum Umkehren.
Welchen Beruf man ergreifen will, scheint während der Schule oder des Studiums wie eine endgültige Entscheidung. Doch auch während deiner Karriere wirst du immer wieder die Möglichkeit haben, dich innerhalb deines Feldes neu zu orientieren oder sogar einen Neustart zu wagen. Und: Eine zweite Ausbildung kann eine gute Ergänzung sein. Bei allen Berufsentscheidungen überlege frühzeitig, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen.

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